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Gottesdienste

Unsere offenen Angebote und regelmäßigen Gruppen & Kreise gehen in die Sommerpause.

Wir wünschen allen schöne Ferien!

Wir hoffen, dass sich die Corona-Lage positiv entwickelt und unsere Angebote im August/September wieder stattfinden finden können.   

Wir feiern gemeinsam Gottesdienst: sonntags um 10 Uhr in der Bugenhagenkirche

Die gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls kann derzeit wegen des Corona-Virus nicht stattfinden. Sobald es hier Änderungen geben sollte, teilen wir Ihnen das im Gottesdienst mit. Wenn Sie ein Abendmahl wünschen, wenden Sie sich bitte an unsere Pastorin.

Denken Sie bitte an die derzeitigen Hygieneregeln. Vielen Dank.

Gott verspricht: Ich stärke dich.   -  Jesaja 41,10

# HOFFNUNGSLÄUTEN

Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern werden mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, ein Hoffnungsläuten und die Einladung zum Innehalten, zum Gebet.

Wir läuten die Glocken als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. Sie laden ein: Halt inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen. Wer hört, gehört schon dazu. Wir sind verbunden.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet. In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen. Die Glocken erinnern: Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise. 

Es ist zeit innezuhalten, durchzuatmen, zu beten. Wir bringen vor Gott, was uns bewegt.                  Wir bitten für die Menschen, die jetzt für uns ihren Dienst tun. Wir bitten für die Kranken.                Wir bitten um Hoffnung und Herzenskraft. Wir sind verbunden mit allen.                                           Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der                                                                  Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Amen.

 

getrost und unverzagt

(J. Bertow)

Mittags dringt das Läuten der Glocken an mein Ohr.

Es lädt mich ein, inne zu halten, eine Pause einzulegen.

Ich atme durch, atme tief ein und dann langsam aus,

spüre in meinen Körper, er ist vom Stuhl getragen,

nehme die Armlehne bewusst wahr,

erst die eine dann die andere.

Es ist Mittag. Ich lehne mich zurück.

Bin allein. Allein? Oh nein, du bist da,

Gott, du bist bei mir, mir nahe.

Danke, dass du mich daran erinnerst.

Du tröstest mich, dir kann ich meine Gedanken anvertrauen.

Dir kann ich meine Sorge überlassen, du stärkst mich.

Ruhe durchströmt mich.

Mit dir bin ich voller Zuversicht.

Und ich mache mich wieder auf

in den Tag

getrost und unverzagt.

Gedanken zum Hoffnungsläuten

Glocken unterbrechen den Tag - die Sorgen, die Angst, die Ohnmacht, das Grübeln, die Einsamkeit, die Überforderung. Sich stärken lassen von tiefer Hoffnung und einem Ritual, das schon viele Menschen vor uns in Krisen und schweren Zeiten getragen und ermutigt hat - das alles liegt im Klang der Glocken. 

Wir brauchen Formen, die halten und tragen. Diese Formen zerbrechen gerade auf vielfältige Weise. Wir sind persönlich und als Gesellschaft zutiefst getroffen. Wenn unsere gemeinsamen Gottesdienste und Veranstaltungen ausgesetzt sind, ist es umso wichtiger, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen! Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

Es ist Zeit, eine kurze Pause einzulegen. Ich denke an Menschen, die es schwer haben.

Ich erinnere mich an alles, was mich tröstet und stärkt. Ich halte an guten Gedanken fest. 

Ich verbinde mich mit Menschen, die gerade auch die Glocken hören.

Ich bin nicht allein.